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Epromo

Erforschung eines prozessmodularen Fertigungskonzepts für die E-Motoren-Fertigung

Das Projekt "Epromo" legte die Grundlagen für eine wirtschaftliche und flexible Produktion von E-Fahrzeugantrieben. Die Herausforderung: E-Fahrzeugantriebe sind in vielen Varianten anwendbar, die Produktionsabläufe müssen flexibel und modular gestaltet werden, um die verschiedenen Antriebs- und Motorvarianten zu produzieren und um die Prozesskette mit wenig Aufwand an neue Technologien anpassen zu können. Dazu wurden unter anderem die Erfahrungen aus der Großserienfertigung von konventionellen Antriebsstränge auf die Produktionsprozesse von E-Antrieben übertragen und systematisch modifiziert.

Eine zusammenfassende Pressemeldung zum Verbundprojekt finden Sie hier als PDF.

Wesentlicher Inhalt des Projekts war die Erarbeitung eines wirtschaftlichen Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzepts für elektrische Fahrzeugantriebe, das von der Klein- bis zur Großserie ausbaufähig ist. Die notwendigen Technologien für die großserienfähige Fertigung und Montage von elektrischen Antrieben für Elektrofahrzeuge sind zurzeit noch nicht ausgereift. Der Automatisierungsgrad ist aufgrund der bislang geringen Stückzahlen noch zu niedrig. Da jedoch der Bedarf an elektrischen Antrieben in den kommenden Jahren stark steigen wird, muss ein völlig neues Fertigungskonzept erforscht werden.

Ziel des Projekts war die Erarbeitung eines wirtschaftlichen Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzepts für elektrische Fahrzeugantriebe, das von der Klein- bis zur Großserie ausbaufähig ist. Darüber hinaus sollen verschiedene Motorvarianten produzierbar und die Prozesskette mit wenig Aufwand an technologische Neuentwicklungen anpassbar sein. Zu diesem Zweck wird nach einer Analyse von Zukunftsszenarien zu Bauformen und Stückzahlen elektrischer Antriebe eine zukunftsfähige, modulare Prozesskette erarbeitet. Das Konzept wird auf Wirtschaftlichkeit geprüft und anhand von ausgewählten Prozessen demonstriert.

Innovation und Perspektiven

Angestrebt wird eine extreme Anpassungsfähigkeit des Systems an unterschiedliche Stückzahlen sowie an technologische Neuentwicklungen des Produkts. Zentrale Innovationen liegen in der Definition von Schnittstellen, im Einsatz intelligenter Roboter, neuen Fertigungsmethoden zur Materialeinsparung sowie bei Montage- und Prüfkonzepten.

Projektsteckbrief

Verbundkoordinator
teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH

Projektlaufzeit
10/2012 – 09/2015

Projektpartner

  • Daimler AG, Stuttgart
  • Faude Automatisierungstechnik GmbH, Gärtringen
  • Fraunhofer IAO, Stuttgart
  • Fraunhofer IPA, Stuttgart
  • MAG IAS GmbH, Göppingen
  • teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar
  • WITTENSTEIN cyber motor GmbH, Igersheim

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung