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EFFECT360°

Energieeffiziente und flexibel industriell herstellbare Elektrofahrzeugantriebe

Effiziente Produkt- und Produktionslösungen für elektrifizierte Fahrzeuge wurden mit diesem Projekt erforscht. Der Fokus lag auf dem urban-effizienten Fahrzeugsegment. Namhafte Automobilhersteller haben bereits heute zahlreiche Hybrid- und Elektrofahrzeuge im Angebot und treiben die Entwicklung elektrischer Antriebe auf Hochtouren voran. Für eine hohe Akzeptanz und einen nachhaltigen Markterfolg der Elektromobilität werden neben einer überzeugenden Modellauswahl insbesondere auch die Kosten der Fahrzeuge entscheidend sein. Diese müssen sowohl in der Herstellung als auch durch einen energieeffizienten Betrieb weiter gesenkt werden.

Ziele und Vorgehen

Ziel des Forschungsvorhabens EFFECT 360° war eine Steigerung der Kosteneffizienz von Elektrofahrzeugen durch Innovationen auf drei Gebieten: optimierte Produktionsverfahren, neue Antriebstechnologien und energieeffiziente Betriebsstrategien. Die Partner untersuchen Methoden zur Planung effizienter Montagelinien, auf denen Elektro-, Hybrid- und konventionelle Fahrzeuge trotz ihrer unterschiedlichen Antriebsarchitekturen flexibel, skalierbar und wirtschaftlich im Modellmix hergestellt werden können. Ein technischer Schwerpunkt liegt dabei auf dem elektrischen Antriebsstrang. Im Projekt entsteht ein Hochdrehzahlelektromotor mit Getriebe, der den Anforderungen einer flexiblen Produktion gerecht wird und für einen energieeffizienten Betrieb insbesondere im Stadtverkehr optimiert ist.

 

B-Klasse electric drive vor Bürogebäude und Bäumen - Foto: (c) Daimler AG Foto: (c) Daimler AG

Innovationen und Perspektiven

Durch die ganzheitliche Optimierung von Antriebstechnologie und Produktion wird eine Kosteneffiziente Industrialisierung unterschiedlicher Elektrofahrzeugmodelle und -varianten möglich. Die untersuchten energieeffizienten Betriebsstrategien können neben einer Verringerung der Betriebskosten auch die Reichweite der Fahrzeuge steigern.

 

Projektsteckbrief

Verbundkoordinator

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Projektlaufzeit

  • 11/2014 – 10/2017

Projektpartner

  • Daimler AG, Stuttgart
  • Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe
  • Robert Bosch GmbH, Gerlingen-Schillerhöhe
  • Universität Ulm