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e-volution

Integration innovativer Konzepte für ein effizienteres und leistungsfähigeres E-Fahrzeug

Ziel des Projektes ist es, Spitzentechnologie aus allen Segmenten der E-Fahrzeugforschung zusammenzuführen und für ein effizientes Zusammenspiel innovativ ineinandergreifen zu lassen.

Die Markteinführung von Elektrofahrzeugen in den letzten Jahren hat gezeigt, dass Kunden hohe Erwartungen an Leistung, Reichweite, Ladezeiten und Alltagstauglichkeit haben. Das Projekt e-volution verfolgt daher konsequent den Ansatz, innovative Technologieentwicklungen zu Elektrik, Antrieb, Energiemanagement, Thermomanagement, Fahrwerk und Ladeinfrastruktur mit dem Ziel der Leistungssteigerung in einem System zusammenzuführen.

Ziele und Vorgehen

Das Projekt e-volution ist ein wichtiger Bestandteil der Phase 2 des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West. Die Integration der unterschiedlichen Technologien in den Demonstrator erfolgt unter Einbeziehung aller Partner und deren Erkenntnissen aus den Projekten des Spitzenclusters. Ein wesentlicher Forschungsbestandteil ist die Erhöhung der Spannungsebene, wobei neue Komponenten mit höherer Leistungsdichte zum Einsatz kommen. Die dadurch erwarteten Funktions-, Bauraum- und Gewichtsvorteile werden in einem Demonstrator gezeigt. Es wurden darüber hinaus drei unabhängige Ladesysteme erforscht und integriert: berührungsloses (induktives) Laden, Gleichspannungsladen und Laden direkt über den ohnehin vorhandenen Stromumrichter. Bei letzterer Methode entfällt das separate Ladegerät, sodass weitere Gewichts- und Kostenvorteile entstehen. Insbesondere beim Gleichspannungsladen mit höheren Leistungen bietet die erwähnte höhere Spannungsebene Potenziale zur deutlichen Verkürzung der Ladezeiten. Zum Projektumfang gehört auch die Betrachtung der Ladeinfrastruktur, welche die neuen Ladetechnologien im Fahrzeug bedient.

Innovationen und Perspektiven

Kern des Vorhabens war es, Spitzentechnologie aus allen Segmenten der E-Fahrzeugforschung zusammenzuführen und für ein effizientes Zusammenspiel innovativ ineinander greifen zu lassen. Das resultierende Gesamtfahrzeugkonzept wird allen beteiligten Partnern und Auftragnehmern wichtige Grundlagen sowohl für künftige Komponenten als auch für den Gesamtfahrzeugaufbau liefern.

 

Projektsteckbrief

Verbundkoordinator

  • Porsche AG

Projektlaufzeit

  • 01/2015 – 06/2017

Projektpartner

  • FKFS Stuttgart
  • FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
  • Heldele GmbH, Salach
  • Karlsruher Institut für Technologie KIT, Karlsruhe
  • Porsche AG, Stuttgart
  • RA Consulting GmbH, Bruchsal 
  • Valeo GmbH, Bietigheim-Bissingen

Link zur Projektwebsite des KIT

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung