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DiNA

Diagnose und Instandsetzung für Elektrofahrzeuge

Ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Durchbruch von Elektrofahrzeugen ist ein wettbewerbsfähiges Instandsetzungskonzept im Kundendienst-Bereich. Nur wenn das Hochvoltsystem von Elektrofahrzeugen zuverlässig, sicher und kosteneffizient beherrschbar gemacht wird, kann sich eine positive Kundenakzeptanz ausbilden. Das Projekt erforscht effiziente und zuverlässige Diagnosemöglichkeiten und Reparaturkonzepte für Hochvoltsysteme im Elektrofahrzeug. Ziel ist die eindeutige Fehlererkennung anhand von Fehlerbildern und die Modularisierung der Instandsetzung. So entstehen Diagnosemöglichkeiten für Hochvoltsysteme im Elektrofahrzeug.

Das Projekt zielt auf die Erforschung von effizienten und zuverlässigen Diagnosemöglichkeiten und Reparaturkonzepten ab, die kostengünstige Instandsetzungslösungen im After Sales-Bereich zur Sicherstellung der Kundenfreundlichkeit bieten. Die entwickelten Diagnosekonzepte werden wesentlicher Bestandteil eines geeigneten Servicekonzeptes.

Grafik: (c) Robert Bosch GmbH

Ziel war die eindeutige Fehlererkennung anhand von Fehlerbildern und die Modularisierung der Instandsetzung. Ausgehend von der Analyse einzelner Komponenten sollte damit ein Gesamtdiagnosesystem erarbeitet werden. Dabei wurden Einzelkomponenten des Hochvoltsystems von Elektrofahrzeugen, wie Hochvoltbatterie, Wechselrichter, Motor, Ladesystem oder Hochvoltverbindungselemente gezielt analysiert. Durch die Analyse der Komponenten im Gesamtsystem sowie die Erfassung von deren Wechselwirkungen sowie sich daraus ergebender Fehlerbilder werden komplexe Fehlerzusammenhänge aufgedeckt und modelliert.

Innovationen und Perspektiven

Die entwickelten Modelle und Fehlerbilder des Diagnosekonzepts werden Fahrzeugherstellern und Zulieferern für die Weiterentwicklung aktueller Systeme sowie den Prüforganisationen bei der eindeutigen Beurteilung des Zustands von Elektrofahrzeugen zugutekommen. Das zu entwickelnde Instandsetzungskonzept wird helfen, die Reparatur von Elektrofahrzeugen schneller und kostengünstiger zu gestalten und die Sicherheit des Werkstattpersonals zu verbessern.

Verbundkoordinator

  • Robert Bosch GmbH

Projektlaufzeit

  • 07/2012 – 06/2015

Projektpartner

  • DEKRA Automobil GmbH, Stuttgart
  • FKFS Stuttgart
  • Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, Efringen-Kirchen
  • Robert Bosch GmbH, Plochingen

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung