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Elektromobilität

Forschungsprojekt zu Hybridantrieben in Baumaschinen

Das Institut für Fahrzeugsystemtechnik am Karlsruher Insititut für Technologie und die stoba e-Sytems GmbH, beide Mitglieder des Clusters Elektromobilität Süd-West, untersuchen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt das Potenzial von Hybridantrieben in Baumaschinen. Das Projekt startete am 1. Dezember 2020.

Ein Liebherr Bagger Typ 914 soll im gemeinschaftlichen Forschungsprojekt der zwei Clustermitglieder vollständig hybridisiert werden. Foto: (c) e-stoba systems GmbH

Vor allem in der Automobilindustrie gewinnen Hybride und elektrische Antriebe immer mehr an Bedeutung. Doch können die elektrischen Antriebssysteme auch im Off-Highway Bereich zum Einsatz kommen, sowohl zur Vollelektrifizierung als auch zur Hybridisierung von mobilen Arbeitsmaschinen. Dazu gehören unter anderem Bau- und Landmaschinen, Urban Mobility und Maschinen aus der Luft- und Raumfahrtbranche. Bislang gibt es dazu nur wenige serienverfügbar umgesetzte Lösungen.

Zwei Mitglieder des Cluster Elektromobilität Süd-West, das Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Insititut für Technologie (KIT) und die stoba e-Sytems GmbH (SES), wollen daher das Potenzial von Hybridantrieben in Baumaschinen genauer untersuchen und analysieren, welche Hybridisierungsstrukturen für einen Hydraulikbagger am besten geeignet sind und welche Vor- und Nachteile diese aufweisen. Das Forschungsprojekt startet im Dezember 2020.

Ziel des Projekts ist es, Potenziale hybridisierter Baumaschinen hinsichtlich Effizienz, Produktivität und Nachhaltigkeit zu identifizieren. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Berücksichtigung realistischer Einsatzbedingungen: „Wir wollen vor allem elektrische Niedervoltsysteme im hohen Leistungsbereich als Hybridantrieb in Baumaschinen erforschen“, so Prof. Marcus Geimer, Leiter des Institutsteils für Mobile Arbeitsmaschinen am KIT.

SES steht dem Forschungsprojekt als Industriepartner bei und unterstützt das KIT inhaltlich. Karsten Trautmann, verantwortlich für die Geschäftsentwicklung bei stoba e-systems, erklärt: „Das Projekt ist ein Meilenstein in der Geschichte von stoba und wir freuen uns sehr, mit so einem starken Institutsteil der KIT, dem FAST, zusammenzuarbeiten.“

Quellen: FAST/KIT & SES