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AG Kreislaufwirtschaft

Die Automobilbranche rückt die Themen Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen deshalb vor der Aufgabe die Nachhaltigkeit von Produkten und Wertschöpfungsketten neu zu bewerten und anzupassen. Als besondere Herausforderung gilt es hierbei eine kosteneffiziente Produktion in Deutschland sicherzustellen, Kundenanforderungen zu erfüllen und dabei alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Kreislaufwirtschaft in der Elektromobilität

Die Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft wird gemeinsam vom Cluster Brennstoffzelle BW und dem Cluster Elektromobilität Süd-West begleitet und beschäftigt sich mit verschiedensten Aspekten der Nachhaltigkeit im Automotive-Bereich. Hierbei soll nicht erst am Ende des Produktlebenszyklus angesetzt werden, sondern bereits bei der Produktentwicklung. Beim „Design for Recycling“ oder auch Ökodesign wird diskutiert, wie z.B. Brennstoffzellen oder Batterien mit wieder lösbaren Verbindungen konzipiert und produziert werden können, um seltene Erden und andere Rohstoffe einfacher wieder zu entnehmen. An dieser Stelle wird die Arbeitsgruppe durch die Landesagentur Umwelttechnik BW unterstützt. Mit Blick auf die Senkung des Ressourcenverbrauchs wird im Rahmen der Arbeitsgruppe auch die Nutzung von recycelten Materialien sogenannten Recyclaten thematisiert. Um die Wirtschaftlichkeit von Recycling in Baden-Württemberg zu verbessern, wird ebenfalls das Thema automatisierte Demontage z.B. von Traktionsbatterien oder Brennstoffzellenstacks betrachtet.

 

Vielfältige Ansatzpunkte für eine Kreislaufwirtschaft

Ein weiteres Kernthema der Arbeitsgruppe ist das Recycling von Wasserstofftechnologien und Traktionsbatterien. Neben dem klassischen Recycling, also der stofflichen Aufbereitung und Wiederverwendung von Ausgangsmaterialien, werden auch „Second Life“ -Anwendungen besprochen. Hierunter fällt die Wiederverwendung z.B. von gebrauchten Traktionsbatterien aus Elektrofahrzeugen in stationären Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie.

Übergeordnetes Ziel der Arbeitsgruppe ist es einen Beitrag zu leisten, um eine längere Lebensdauer von Fahrzeugen und Teilen zu ermöglichen, sowie neue Geschäftsmodelle zu etablieren, um das volle Nachhaltigkeitspotential von batterieelektrischen und Brennstoffzellenfahrzeugen ausschöpfen zu können.

Um den vielfältigen Themen gerecht zu werden, teilt sich die AG in vier Unterarbeitsgruppen auf:

  • Recycling von Wasserstofftechnologien
  • Recycling von Traktionsbatterien
  • Ökodesign (Design for Recycling)
  • Automatisierte Demontage

 

Zusammenarbeit und Aktivitäten

Im Rahmen der Arbeitsgruppe haben die Clustermitglieder die Möglichkeit sich durch entsprechende Fachvorträge, Ideen-Pitches oder die Erstellung von Studien und Themenpapieren zu verschiedenen Themen mit Bezug auf die Kreislaufwirtschaft im automobilen Kontext bestmöglich zu informieren und auszutauschen. Die Vernetzung der Teilnehmenden mit Kompetenzen entlang der gesamten Batterie- und Brennstoffzellen-Wertschöpfungskette mit Blick auf neue gemeinsame Projekte ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeitsgruppe. Das Clustermanagement informiert regelmäßig über passende Förderaufrufe und unterstützt bei der Projektinitiierung und Antragstellung.

Wie im Verhaltenskodex der e-mobil BW GmbH festgehalten, gelten während der Sitzungen der AG Kreislaufwirtschaft die Regelungen des Kartellrechts.

 

Ansprechpartner (Brennstoffzelle / Wasserstofftechnologie):

Alina Richter, +49 711 892385-39, alina.richter(at)e-mobilbw.de

Ida Stanglmayr, +49 711 892385-24, ida.stanglmayr(at)e-mobilbw.de

 

Ansprechpartner (Batterie / Elektromobilität)

Felicitas Behr, +49 711 892385-25, felicitas.behr(at)e-mobilbw.de

Walter Holderried, +49 160 970828-15, walter.holderried(at)e-mobilbw.de