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Startschuss für die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur

E-Fahrzeug beim Laden - Foto: (c) e-mobil BW / KD Busch
Die EU-Kommission hat am 13. Februar 2017 das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) stellen.
 
Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
 
Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung vom 18. Mai 2016, zu dem neben der Förderung der Ladeinfrastruktur u.a. auch der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge sowie die Verlängerung der KFZ-Steuerbefreiung gehören.
 
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