BIPoLplus – Berührungsloses, induktives und positionstolerantes Laden

BIPoLplus – Berührungsloses, induktives und positionstolerantes Laden

Die Erforschung und Entwicklung eines induktiven Ladesystem für batterieelektrische Fahrzeuge mit einer nominalen Übertragungsleistung von bis zu 22kW ist zentraler Projektinhalt. Hierbei werden besondere Anforderungen an das fahrzeugseitige Packaging sowie die Spulenanordnung gestellt.

 

 

 

Motivation

Das Tanken von Autos mit Verbrennungsmotor stellt im Bewusstsein der meisten Autofahrer ein zwar notwendiges Übel, jedoch keinen allzu großen Aufwand dar. Anders sieht es bei der Beladung von Elektrofahrzeugen aus. Hier sind lange Ladezeiten und aufwendiges Hantieren mit Ladekabeln als Nachteile der Elektromobilität fest in den Köpfen verankert. Denn das Aufladen per Kabel stellt einen gewissen Organisationsaufwand dar und ist zudem mit unattraktiven Wartezeiten verbunden. Für eine bessere Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen und damit eine größere Attraktivität, müssen deshalb benutzerfreundlichere Ladesysteme entwickelt werden.

Ziele und Vorgehen

Im Projekt BIPoLplus entsteht ein Schnellladesystem, bei dem die Energie berührungslos zwischen der Ladestation und dem Elektrofahrzeug übertragen wird. Die Projektschwerpunkte sind die Erforschung der nötigen technischen Rahmenbedingungen für die Ladestation sowie für die fahrzeugseitigen Komponenten bei einer angestrebten Ladeleistung von 22 kW. Dabei besteht die zusätzliche Herausforderung darin, Bauraum, Gewicht und Sicherheitsaspekte des Systems zu optimieren. Weitere Schwerpunkte sind die komplette Steuerung des Ladeablaufs inklusive der Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug sowie die Integration des Ladesystems in das Energieversorgungsnetz.

Innovationen und Perspektiven

Ein solches Schnelladesystem wäre für die Elektromobilität völlig neu. Die berührungslose Energieübertragung und eine hohe Ladeleistung bringen für den Fahrzeugnutzer eine deutliche Steigerung des Nutzerkomforts bei gleichzeitig drastisch reduzierter Ladezeit.

PROJEKTSTECKBRIEF

Verbundkoordinator
Daimler AG

Projektlaufzeit
01/2013 – 12/2015

Projektpartner
• Daimler AG, Böblingen
• Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart
• EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
• IPT GmbH, Weil am Rhein
• Karlsruher Institut für Technologie KIT
• Porsche Engineering Group GmbH, Weissach
• Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
• Universität Stuttgart

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Link zum Projektvideo BIPoLplus

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