Gruppenfoto der AG intelligen move - Foto: (c) e-mobil BW / Jens Oswald Fotodesign
AG intelligent move

AG intelligent move

Logo AG intelligent move - Foto: (c) KD Busch

Was mit K.I.T.T. in der amerikanischen TV-Serie Knight Rider noch Science Fiction schien, ist heute nicht nur denkbar, sondern in ersten Ansätzen bereits Realität. Aus dem singulären Automobil werden kommunikative Wesen, die nicht nur dem Fahrer Zugang zum Internet und zahlreichen Infotainmentservices bieten, sondern in der Lage sind, selbst zu fahren und mit anderen Fahrzeugen oder der Infrastruktur zu kommunizieren.

Dies stellt Industrie und Gesellschaft vor ganz neue Herausforderungen. Die AG intelligent move des Clusters Elektromobilität Süd-West greift die gesamte Themenvielfalt auf und setzt sich mit der Informations- und Kommunikationstechnologie in der neuen Mobilität auseinander. Dabei geht es insbesondere auch darum, die Potentiale in der Kombination mit neuen Antriebsformen zu analysieren.

Entstehung der AG intelligent move

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW) und das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Baden-Württemberg (MWK) haben im Jahr 2013 einen Prozess zur Erstellung einer „Digitalen Agenda 2020+ BW“ mit über 100 Experten durchgeführt. Ziel der Gruppe war es, die wesentlichen Themen und Handlungsfelder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien mit Bezug zur ansässigen Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-Württemberg zu analysieren und geeignete Projekte und Maßnahmen zu definieren. Das Clustermanagement hat an diesem Prozess mitgewirkt und ein strategisches Konzept zur Entwicklung der IKT in der neuen Mobilität erarbeitet. Die vertiefenden Diskussionen und der Wunsch zur Verstetigung der Aktivitäten durch die Clusterpartner führten zur Implementierung der AG intelligent move im Rahmen des Innovationsfeldes IKT des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West im Februar 2014.

Vision

Die AG intelligent move basiert auf den Grundgedanken des strategischen Konzeptes aus 2013 und betrachtet die IKT in der neuen Mobilität in fünf Feldern: embedded systems, car-to-car/car-to-x-communication, smart grid integration und Intermodalität. Dabei ist der Fokus im Wesentlichen auf das automatisierte und vernetzte Fahren auch in Kombination mit der Elektrifizierung gerichtet. Die Zukunft der Mobilität sieht die AG als sicheren Verkehr, der auf fast allen Strecken nachhaltig und automatisiert möglich ist.

Aktivitäten

Die Partner der AG intelligent move treffen sich regelmäßig, mindestens vier Mal im Jahr. Im Rahmen der Arbeitsgruppensitzungen werden technologische, wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte diskutiert, Roadmaps erarbeitet und Projektideen entwickelt. Im Oktober 2014 wurde eine Studie zum Thema „Fahrzeugvernetzung und automatisiertes Fahren in neuen Mobilitätslösungen – eine technologische, volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Analyse für Baden-Württemberg“ vergeben. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Herbst 2015 veröffentlicht. Am 27.01.2015 fand ein e-mobil BW Kamingespräch mit dem Titel „Automatisiert & Vernetzt – Lassen wir fahren oder lenken wir noch?“ statt. In exklusiver Club-Atmosphäre des Württembergischen Automobilclubs 1899 e.V. in Stuttgart diskutierte Herr Loogen gemeinsam mit Frau Prof. Neijla Parspour, Leiterin des Instituts für Elektrische Energiewandlung der Universität Stuttgart, und Bernd Ostmann, Corporate Publishing Motorpresse Stutttgart, die Herausforderungen der Fahrzeugvernetzung und des automatisierten Fahrens.

Partner

In der AG intelligent move engagieren sich zur Zeit folgende Partner des Clusters Elektromobilität Süd-West: BridgingIT GmbH, Continental Aftermarket GmbH, CTC cartech company GmbH, Daimler AG, Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG, Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), Forschungszentrum Informatik (FZI), Fraunhofer Gesellschaft (FHG - IAO), Hochschule Esslingen, Hochschule Heilbronn, IBM Deutschland GmbH, Karlsruher Institut für Technologie (KIT-FAST, KIT-IfV, KIT-IPEK), Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW), PTV AG, RA Consulting GmbH, Robert Bosch GmbH, Schaeffler Technologies AG & Co. KG (SHARE am KIT), Universität Ulm (Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik) und ZF Friedrichshafen AG.

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